Steuern und Finanzamt

Die Finanzbehörden aller Bundesländer wurden aufgefordert, ihren Beitrag zu einer Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen durch den Coronavirus zu leisten. 

 
Am Donnerstagmittag 19.03.2020 wurde der NRW-Rettungsschirm vorgestellt.
 

"Die NRW Regierung reduziert die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen auf Null Euro fest."

Das heißt der sogenannte 1/11 der Umsatzsteuer, welcher i.d.R. Mitte Februar gezahlt wurde, wird mit offenen Steuerschulden verrechnet und wenn keine bestehen wird das Geld zurückgezahlt.

 

Die Dauerfristverlängerung für die Umsatzsteuer, wonach 1 Monat und 10 Tage Zeit bleibt um die Voranmeldung abzugeben bleibt bestehen.

 

Sie sind Mandant bei uns? Und sind von der Krise betroffen?

Dann beantragen wir die Erstattung der 1/11 Vorauszahlung.

 

 
Weitere Maßnahmen:
 
•  Stundungen von Steuerschulden

zinslose Stundung von Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer für nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse.
Die entstandenen Schäden müssen nicht zwingend im Einzelnen wertmäßig nachgewiesen werden. Anträge auf Stundungen der nach dem 31. Dezember 2020 fälligen Steuern müssen besonders begründet werden. 
 
Stundungen der Gewerbesteuer können wir für Sie bei den zuständigen Gemeinden beantragen (Ausnahme: Stadtstaaten). 
 
Stundung von Lohnsteuer ist grds. nicht möglich. In Einzelfällen wurde sie jedoch gewährt.




Herabsezung von Vorauszahlungen

Herabsetzung von Vorauszahlungen für Einkommen- und Körperschaftsteuer und des Gewerbesteuer-Messbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen für nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich betroffene Steuerpflichtige bis zum 31. Dezember 2020 unter Darlegung ihrer Verhältnisse, können wir für sie beantragen.
Die entstandenen Schäden müssen nicht zwingend im Einzelnen wertmäßig nachgewiesen werden. 

 
 
 Aussetzung der Vollstreckungsmaßnahmen
 
Aussetzung der Vollstreckungsmaßnahmen wie etwa Kontopfändungen bis zum 31. Dezember 2020, solange der Steuerschuldner von den Auswirkungen des Corona-Virus unmittelbar und nicht unerheblich betroffen ist.